CFD Broker

Diese Seite teilen:

Kern erfolgreichen Handels mit Derivaten ist besonders eines: der richtige CFD Broker. Verschiedene Konditionen und ganz Angebote machen die Auswahl gerade für Neulinge kompliziert. Bei der Suche nach dem für Sie besten Broker können Sie sich aber an einigen Vergleichsaspekten orientieren. So können Sie erfolgreich und sicher in Ihre Trader-Karriere starten.

Was ist ein CFD Broker?

Der CFD-Broker öffnet Privatanlegern die Tür zum Handel mit Differenzkontrakten und Derivaten. Mit einem Konto oder Depot bei einem CFD-Broker können Sie als Spekulanten aktiv am Handel auf den verschiedenen Märkten teilnehmen. Zwischen den unterschiedlichen CFD-Brokern gibt es allerdings teils große Unterschiede, weshalb eine vorherige Information über die Anbieter Grundlage ist. Im Zweifelsfall entscheidet die Wahl Ihres CFD-Brokers sogar über Gewinn oder Verlust. Nicht alle CFD-Broker sind seriös und zwangsläufig auch für Ihre Tradingstrategie geeignet.

Wozu sind CFD Broker wichtig?

Nachdem die britische Regierung eine sogenannte Stempelsteuer eingeführt hat mussten für den Handel mit Derivaten im Vereinigten Königreich höhere Gebühren gezahlt werden. Die Finanztransaktionssteuer machte es beinahe unmöglich, auch mit kleinem Geld von Privatinvestoren auf Kurse zu wetten und dadurch nennenswerte Gewinne einzufahren. Der Handel bei CFD-Brokern umgeht diese Stempelsteuer indem man die realen Kurse dort lediglich abbildet und der Handel dadurch nicht mehr von den Regelungen betroffen ist. Rasch konnte auch international ein Anstieg des Handels über CFD-Broker festgestellt werden.

Ohne CFD Broker kein Derivatehandel

Der große Vorteil von CFD-Brokern ist, dass der Handel mit Differenzkontrakten erst so auch Ihnen als Privatanleger ermöglicht wird. Selbst kleinste Beträge können gesetzt und mit ein bisschen Glück vermehrt werden. Ohne CFD-Broker gäbe es einen deutlich kleineren Markt, da nur wenige Marktakteure mitmischen könnten. Die besten CFD-Broker bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Kurse und Derivate, auf die Sie nach Ihren eigenen Präferenzen wetten und setzen können. Die Handelsmöglichkeiten sind für Privatanleger mit nur einer einzigen Software beinahe unendlich groß.

Der perfekte CFD Broker macht den Unterschied

Deutsche Anleger werden immer risikofreudiger und spekulieren mehr und mehr mit Differenzkontrakten. Kein Wunder also, dass sich auch die Zahl der CFD-Broker stetig vermehrt. Der Kampf um Anleger führt zu immer besseren Konditionen und geringeren Preisen, von denen besonders Sie als Spekulanten profitieren. Um den individuell besten CFD-Broker zu wählen ist es aber unumgänglich, auch das eigene Tradingverhalten zu bedenken.

Eigene Tradingpräferenzen im Fokus

Bei der Brokerauswahl sollten Sie besonders die Gebühren und Kosten in Bezug auf die vorzugsweise gehandelten Kurse prüfen. Ein geringer Spread bei den Basiswerten wie dem DAX ist dann nicht relevant, wenn Sie nur mit Währungen handeln möchten. Das Angebot mag auch noch so verlockend sein, bringt Ihnen beim Traden aber keinen Nutzen. Alle angezeigten Funktionen und Kosten müssen individuell in ein Verhältnis zu den persönlichen Präferenzen gesetzt werden.

Im Blick sollten Sie gegebenenfalls Kosten wie Finanzierungsgebühren haben. Die wenigsten Trader behalten ihre Positionen im CFD-Bereich länger als einen Börsentag. Sollte diese Variante für einen Trader aber generell auch infrage kommen, so müssen vor der Anmeldung unbedingt die zusätzlichen Gebühren für einen solchen Fall beachtet werden. Je nach Broker und Investitionshöhe können die Kosten massiv auf den Gewinn schlagen.

Neu im Trading-Geschäft? Darauf sollten Sie persönlich achten

Anfänger sollten das Handeln mit Derivaten unbedingt mit einem kostenlosen Demokonto üben und sich im Vorhinein wichtige Begrifflichkeiten klarmachen. Idealerweise ist der CFD-Broker bei dem das Demokonto erstellt wurde auch die erste Wahl für ein Echtgeld-Konto. SO lernen Sie schnell mit der Handelsplattform umzugehen und bekommen für den Handel mit Echtgeld eine gewisse Routine, die aufgrund des sich schnell ändernden Kurses fundamental ist.

Auch beim Handel mit Echtgeld sollten Neulinge nicht schnell übermütig und leichtfüßig werden. Das Risiko bei CFD-Trades liegt sehr hoch. CFD-Broker, die Handelssignale und Tipps veröffentlichen sind für Anfänger ideal. Kostenlose Seminare und Einführungen in die Welt des CFD-Handels werden ebenfalls häufig angeboten und sollten angenommen werden. Im Zweifelsfall hilft Ihnen auch ein freundlicher Kundenservice bei Ihren Fragen weiter.

Vergleichsaspekte für die Brokersuche

Obwohl das Grundprinzip des Handels mit Differenzkontrakten meist gleich ist unterscheiden sich die CFD-Broker in kleinen, aber besonders in ihrer Summe sehr wichtigen Aspekten. Dabei geht es in erster Linie um die Sicherheit der Einlagen, das Risiko und die Zuverlässigkeit des Anbieters. Als erster Anhaltspunkt für die Broker-Wahl können Bestenlisten aus dem Internet dienen. Dennoch sollten Sie jeden CFD-Broker einzeln prüfen und testen, um den individuell besten Anbieter zu finden. Die Suche nimmt oft einige Zeit in Anspruch, ist aber absolut notwendig. Nur mit dem passenden CFD-Broker ist das Maximale aus jedem Trade herauszuholen.

Risiko begrenzen: Einlagensicherung

Zuverlässige CFD-Broker sind Mitglied in einem Einlagensicherungsfond wie beispielsweise dem englischen Financial Services Compensation Scheme (FSCS). Dadurch ist gesichert, dass die Spekulanten im Fall der Insolvenz des Brokers einen Teil oder ihr gesamtes Guthaben zurückerstattet bekommen. Bei kleinerem Handelsvolumen bis etwa 30.000 Pfund sind die Einlagen bei seriösen Anbietern normalerweise unangreifbar. Die jeweilige Höhe der Einlagensicherung wird dann relevant, wenn Sie mit höheren Summen handeln möchten.

Höhe der Sicherheitsleistungen entscheidend

Abhängig von der eigenen Risikopräferenz muss immer die Höhe der Sicherheitsleistungen, sogenannter Margincalls, beachtet werden. In der CFD-Branche werden diese sehr unterschiedlich ausgestaltet. Je geringer die Sicherheitsleistung, desto höher ist die Hebelwirkung. So kann sich der Einsatz beispielsweise schon bei einem Anstieg des Kurses um einen halben Prozentpunkt verdoppeln oder im gegenteiligen Fall halbieren. Die meisten CFD-Broker bieten variable Sicherheitsleistungen an, sodass Sie entsprechend ihrer Risikopräferenz entscheiden können.

Je kleiner der Margin angesetzt ist, desto größer wirkt der Hebel. Sicherheitsleistungen können bei starken Kursschwankungen vollkommen aufgebraucht werden. Der Broker hat dann durch die Margincalls allerdings noch die Möglichkeit, eine weitere Sicherheitsleistung einzufordern. Dies kann passieren, wenn der Spekulant auf Kursänderungen nicht rechtzeitig reagiert.

Geringe Gebühren sind marktüblich

Gewinne und Verluste der Spekulanten ergeben sich aus der Preisspanne zwischen Ein- und Verkaufskurs. Dieser sogenannte Spread wird von CFD-Brokern bestimmt. Ein geringerer Spread ist für private Anleger vorteilhaft. Die einzige Einnahmequelle ist für Broker üblicherweise die Höhe des Spreads. Anbieter mit diesem Marktmodell werden als Market Maker bezeichnet. Bei seriösen Brokern werden weder Handelsgebühren noch Kommission für Trades verlangt. Bei der Brokerauswahl sollten Sie darüber hinaus die entstehenden Finanzierungsgebühren beachten, falls ein CFD länger als einen Börsentag gehalten werden soll.

Steuerliche Aspekte können genau dann eine Rolle bei der Brokerauswahl spielen, wenn der Broker seinen Sitz in Deutschland hat. In einem solchen Fall wird die Abgeltungssteuer meist am Ende eines Tages fällig, während sie bei ausländischen Anbietern erst am Ende des Jahres berechnet wird. Ausländische Broker haben damit einen Liquiditätsvorteil gegenüber deutschen Anbietern, da Sie dort Ihren vollen Gewinn wieder ins Margin stecken können.

DMA-Trading für Profis als CFD-Pendant

Der Gegenpart zu herkömmlichen Market Makern sind DMA-Broker. Beim „Direct Market Access“ werden die Orderbücher von Referenzbörsen wiedergegeben. Private Anleger können dadurch zu echten Kursen handeln. Spreads gibt es in diesem Fall nicht. Zur Finanzierung greift der Broker deshalb auf eine Kommission pro Trade zurück. Wenn Sie noch CFD-Anfänger sind, dann sollten Sie sich anfangs nur auf Market Maker beschränken. Bietet ein Broker die DMA-Variante an, so ist dies sicherlich ein Pluspunkt, sollte für Sie aber kein Anmeldekriterium mit hohem Stellenwert sein.

Totalverlust ausschließen

CFD-Broker haben für ihre Kunden in der Regel einen Closeout-Level im Angebot. Unterschreitet eine Position die Maintenance Margin, so schließt die Plattform die offenen Positionen automatisch. Geschieht dies zu sehr ungünstigen Kursen, so können die Verluste das Kontoguthaben übersteigen. Der Anleger steht dann in der Nachschusspflicht und schuldet dem Anbieter einen bestimmten Geldbetrag. Dieses Risiko wird durch zwei unterschiedliche Vereinbarungen ausgeschlossen. Entweder treffen Sie mit dem Broker eine Abmachung, wonach die Nachschusspflicht kategorisch ausgeschlossen wird, oder es werden garantierte Stopp-Loss-Orders gesetzt. Ein seriöser Broker bietet mindestens eine der beiden Möglichkeiten an.

Schnelle und sichere Geldtransfers

Eine Einzahlung zu leisten ist bei größeren und bekannten CFD-Brokern mittlerweile sehr einfach und kann innerhalb weniger Minuten durchgeführt sein. Von Interesse ist hier meist, wie Einzahlungen konkret durchgeführt werden können, wo das Einzahlungsminimum liegt und welche Gebühren anfallen.

Entscheidender ist dagegen, wie schnell der CFD-Broker das Guthaben nach dem Auftrag auch wieder auszahlt. Auch hier können noch Gebühren anfallen. Die Zeiträume, in denen das Geld ausgezahlt wird, sind sehr unterschiedlich. Teilweise kann es bis zu vier Wochen dauern, bis der Betrag dem eigenen Konto gutgeschrieben wurde. Mit einer kurzen Internetrecherche können Sie sich im Vorhinein über die Erfahrungen von anderen Kundinnen und Kunden mit dem CFD-Broker informieren.

Welchem CFD Broker sollten Sie Ihr Geld anvertrauen?

Auch in der CFD-Branche gibt es einige schwarze Schafe, die sich durch versteckte Kosten oder das Verweigern von Auszahlungen illegal an Kundengeldern bereichern. Vor der Anmeldung ist eine kurze Internetrecherche notwendig. Große Communities und Foren zum Thema des CFD-Tradings bieten oftmals viele Erfahrungsberichte von Profis und Anfängern an denen Sie sich bei der Brokerauswahl orientieren können. Allerdings sollten Sie mehrere Bewertungen und Erfahrungen lesen. Nicht alle Einschätzungen im Internet sind seriös und von echten Kunden geschrieben worden.

Vertrauenswürdig sind Broker besonders dann, wenn hinter der Handelsplattform eine Bank steht. Dann ist im Normalfall auch eine akzeptable Einlagensicherung geboten. Der CFD-Broker wird meist intern beaufsichtigt und hat außerdem noch vor Behörden Rechenschaft abzulegen. Idealerweise haben die CFD-Broker ihren Sitz innerhalb der Europäischen Union. Dann unterstehen sie per se einer Finanzaufsicht, die den geordneten Ablauf der Geschäfte kontrolliert. Die Broker zeigen dies sehr offen, indem sie das Logo der FSA oder der deutschen Bafin auf einer der Startseiten präsentieren. Suchen Sie gezielt nach solchen Hinweisen.

Höchste Gewinne dank perfekter Handelsplattform

Um erfolgreich mit CFDs handeln zu können muss eine geeignete Atmosphäre geschaffen werden. Dies bieten Broker mit einer benutzerfreundlichen Tradersoftware. Der Einfluss des Programms darf nicht unterschätzt werden. Nur, wer sich mit seiner Handelsplattform auskennt und diese schnell und sicher bedienen kann, bei dem ergeben sich höchstmögliche Gewinne. Kurse in Echtzeit und ein direkter und schneller Order-Flow sind für gewinnbringendes Handeln entscheidend. Mit einem Demokonto können Sie sich als Neuling schnell kostenlos mit der jeweiligen Software vertraut machen und die Handelsplattformen unterschiedlicher Anbieter miteinander vergleichen. Die individuelle Wahl sollte so getroffen werden, dass ein einfacher und schneller Umgang mit der Software möglich ist.

Noch mehr herausholen

Der CFD-Markt ist von den Brokern heiß umkämpft. Deshalb werden immer wieder neue Werbeaktionen gestartet, die Kunden anlocken sollen. Auf der Suche nach dem besten CFD-Broker können auch die angebotenen Boni entscheidend sein. Häufig werden sogenannte Einzahlungsboni, bei denen die erste Einzahlung noch einmal um einen bestimmten Wert vervielfacht wird, offeriert. Auch besondere Vergünstigungen wie bei DMA-Brokern der Verzicht auf die Kommission sind möglich. Boni sollten allerdings kein Hauptaspekt bei der Auswahl eines CFD-Brokers sein, sondern als willkommenes Beiwerk verstanden werden.

Das sollten Sie außerdem beachten

Ist beim CFD-Broker das Handeln über eine App möglich? Bietet der CFD-Broker womöglich kostenlose Handelssignale? Wie sind die angebotenen Handelszeiten und welche Einschränkungen gibt es dort? Diese Aspekte spielen bei der Suche eines CFD-Brokers ebenfalls eine Rolle. Gerade auf die Handelszeiten ist ein genauer Blick zu werfen, da der Hebel bei CFDs sehr stark ist und Sie auch auf kleinste Kursveränderungen gegebenenfalls schnell reagieren müssen.

Seriöse CFD-Broker legen viel Wert auf Kundentreue und stellen deshalb viele weitere kostenlose Leistungen zur Verfügung. Darunter fallen auch gebührenfreie Schulungen und Seminare, auf denen Anfänger in die Thematik eingeführt werden. Profis können auf speziellen themenbezogenen Seminaren ihre Fähigkeiten beim Traden noch verbessern.

Checkliste für den perfekten CFD Broker

Die Kriterien zur Auswahl des Brokers sind sehr vielfältig. Schnell wird ein Aspekt versehentlich vernachlässigt. Wenn Sie sich aber an der folgenden Liste orientieren, dann finden Sie garantiert den individuell passenden CFD-Broker mit dem besten Angebot.

  • benutzerfreundliche Handelssoftware mit Kursen in Echtzeit
  • Umfangreiche Produktpalette, idealerweise mit zusätzlichen Produkten wie dem Handel mit Anleihen
  • Umfassende Serviceleistungen und ständige Erreichbarkeit
  • Lange Handelszeiten, um auf Kursschwankungen direkt reagieren zu können
  • Klare Struktur des Angebotes erkennbar
  • Angabe der Firmendaten und Seriosität des Anbieters
  • Kontoführungsgebühren, festgelegte Mindesteinlage und Spread werden deutlich angezeigt
  • Gebühren für Ein- und Auszahlungen sind deklariert

CFDs vs. klassische Hebelprodukte

Zertifikate, Futures und Optionsscheine gelten als klassische Hebelprodukte und sind beim Trading ebenfalls sehr beliebt. Anders als Zertifikate und Optionsscheine bieten CFDs allerdings eine hohe Transparenz, da der Zugang zum Markt für Aktien und Forex in Echtzeit ermöglicht wird. Beim Rohstoffhandel und Derivatehandel bei einem CFD-Broker kann außerdem eine garantierte Stop Order gesetzt werden. Dadurch ist das Risiko beim Trading für den Händler begrenzbar. Im Trade mit Zertifikaten, Futures und Optionsscheinen fehlt diese Möglichkeit.

Im direkten Vergleich schneiden CFDs vor allem aufgrund ihrer Transparenz und der sehr einfachen Handhabe im Trading besser ab. Differenzkontrakte können zusätzlich auf allen interessanten und großen Finanzmärkten der Welt gehandelt werde. Gesetzt werden kann auf Forex, Indizes, Rohstoffe, Aktien und auch Zinsen. Zusätzlich werden Wetten auf Optionen und Binäre Optionen ermöglicht. Diese Angebotsvielfalt ist einzigartig. Die meisten CFD-Broker bieten weit über 7.500 handelbare Aktien an. Hinzu kommen die zahlreichen weiteren Märkte wie Rohstoffe. Eine einzige Software reicht dem Anleger damit zum Traden von nahezu allen Werten, die im Finanzsektor Relevanz besitzen.

Die Suche kann beginnen

Es gibt nicht „den perfekten“ CFD-Broker. Welcher Anbieter für Sie individuell perfekt ist müssen Sie anhand Ihrer persönlichen Vorstellungen entscheiden. Dennoch gibt es einige Kriterien, an denen sich die Eignung des Brokers bereits festmachen lässt. Wenn Sie das Traden anfangs mit einem kostenlosen Demokonto testen, dann sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite und können bei Bedarf auch ohne finanzielle Verluste Ihren Broker wechseln.

1 vote
error: Content is protected !!